Partage.lu präsentiert den neuen AMARA-Kaffee

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Partage.lu präsentiert den neuen AMARA-Kaffee

von Fairtrade Lëtzebuerg

Die Fondation Partage Luxembourg bringt den „AMARA Amazonas-Kaffi“-Kaffee zu einem für die indigenen Amazonas-Völker entscheidenden Zeitpunkt heraus: Klimawandel, Großbrände, die Nachlässigkeit der Behörden, politische Bedrohungen, die Zerstörung des Waldes ... Die Amazonasregion steht vor vielen Herausforderungen und die Sorgen um diesen Teil der Welt wachsen. Wie sieht die Zukunft für die indigenen Völker und Kleinproduzenten des Amazonas aus, die dieses Land brauchen, um zu überleben?

AMARA-Kaffee wird von der Mühle J.P. Dieschbourg mit der finanziellen Unterstützung von Amitiés Luxembourg - Amérique latine a.s.b.l. hergestellt.

DER URSPRUNG DES AMARA KAFFEES

Die Fairtrade zertifizierte Kooperative Cenfrocafe aus dem peruanischen Amazonasgebiet ist einer der Pioniere des Kaffeeexports in Peru. Die Kooperative besteht aus 3.000 Produzentenfamilien und produziert hochqualitativen biologischen Spezialitätenkaffee. Fairtrade fördert bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Produzentenfamilien von Cenfrocafe. Zusätzlich zum Kaufpreis erhalten die Produzenten der Kooperative Cenfrocafe die Fairtrade-Entwicklungsprämie. Diese wird in Projekte investiert, welche der gesamten Gemeinschaft zugutekommen, die Lebensqualität der Produzenten und ihrer Familien verbessern und den Umweltschutz fördern.

WARUM FAIRTRADE-KAFFEE?

Indem Sie sich für einen Fairtrade-zertifizierten Kaffee entscheiden, tragen Sie dazu bei, eine Welt zu schaffen, in welcher der globale Handel nicht mehr gleichbedeutend mit Ausbeutung ist.

Einer Welt, in der nachhaltige landwirtschaftliche Produktionsmethoden, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung der Zwangs- und Kinderarbeit und demokratische Verwaltung von Kooperativen zur Norm wird. Angesichts instabiler Preise auf den Weltmärkten variiert das Einkommen der Kleinproduzenten im Süden ständig. Dies verhindert, dass diese ihre Zukunft planen und darauf hinarbeiten können. Indem Sie sich für Fairtrade-zertifizierte Produkte entscheiden, setzen Sie sich für einen Mindestpreis für Kleinproduzenten im Süden ein, die somit wieder ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen können!

"DIE ERDE IST UNSERE MUTTER"

... ein oft benutzter Satz von indigenen Völkern der ganzen Welt. Ihre Frage an uns: „Würdest du deine Mutter verletzen oder beschmutzen?"

In Brasilien geraten die Indigenen nicht nur durch die Angriffe auf politischer Ebene in Bedrängnis: ihre Gebiete werden häufig und systematisch von Minengesellschaften, Großgrundbesitzern, Goldsuchern und Holzfällern verletzt und verwüstet. Es sind diese maßlosen wirtschaftlichen und finanziellen Interessen, die sowohl die Rechte der Indigenen als auch die Rechte der Natur missachten und dabei Kulturen und Wälder verwüsten.

In der aktuellen Diskussion um die Ursachen des Klimawandels müssen wir den indigenen Völkern der Erde einen größeren Schutz gegen die Akteure garantieren, die ihre Natur gefährden, oftmals gegen ihre eigenen Regierungen sowie industrialisierte Staaten.

Das Gemeinschaftsleben, sofern es noch intakt ist, respektiert Mensch und Natur. Sie sehen die Natur als ihre Mutter, die sie ernährt und ihnen Sicherheit bietet. Frauen müssen nicht um Anerkennung kämpfen, der Einzelne hat Mitspracherecht, Kinder werden geliebt und geschützt. Sie leben mit ihren Ritualen im Gleichgewicht mit der Natur. Dies erfordert letztendlich auch, das Land vor Verwüstungen und Vergiftung durch Pestizide zu schützen.

WERDEN UNSERE KINDER UND KINDESKINDER UNSERE ZUKUNFT NOCH AUF UNSEREN GEBIETEN VERWIRKLICHEN KÖNNEN?

In Brasilien leben rund 900.000 Indigene, aufgeteilt in 307 verschiedene indigene Völker mit 274 Sprachen. Brasiliens Regierung hat seit 1988 etwas mehr als die Hälfte der indigenen Territorien anerkannt. Diese Gebiete befinden sich fast ausschließlich im Amazonasgebiet. Das brasilianische Grundgesetz von 1988 garantiert in den Artikeln 231 und 232 den indigenen Völkern ein Recht auf ihr angestammtes Land, auf ihre Kulturen und Sprachen. Die Demarkierung indigener Gebiete und ihr Schutz sind auch ein Beitrag zum Abfedern der Effekte des Klimawandels.

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